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Wer bin ich?

Ein kleiner Abriss der letzten Jahre

Aus dem Bedürfnis heraus, endlich unabhängig das zu tun, was im Angestelltenverhältnis blockiert war, habe ich mich entschlossen, selbstständig das zu tun, wofür ich mich schon immer interessiert habe.

Peter Krieger

Individuelle Lösungen und ästhetische Formgebung

Die Suche nach individuellen Lösungen für meine Kunden, ästhetischer Formgebung bei der Modellierung funktionsunterstützender Mittel.

In den Bergen Neuseelands habe ich das Gefühl der Freiheit und Unabhängigkeit kennengelernt, die man nur erfährt, wenn man alleine mit seinem Rucksack über Tage unterwegs ist.

So habe ich 2004 das Unternehmen gewagt und mich im Bereich der Einlagenmanufaktur selbstständig gemacht. Schon von Anfang an habe ich mich auf Laufen und Wandern spezialisiert. Da ich immer selbst gerne und viel in den Bergen unterwegs bin, ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder auch per Ski, geht es immer um die Bewegung, die Belastung der Gelenke und die Statik.

Meine Arbeitsweise

Vom Handwerk zur digitalen Ganganalyse

Von den technischen Möglichkeiten, die der Computer in mein zuvor rein handwerkliches Metier gebracht hat, war ich von Anfang an fasziniert.

So war es naheliegend, den Ganganalysen mit Hilfe des Computers eine digitale Grundlage zu geben. Mein ausgeprägtes Gefühl für Formgebung kann ich beim Modellieren am Bildschirm einfließen lassen. So ist eine Beurteilung und Dokumentation über die Jahre hin gesichert.

Je mehr ich mich mit der Thematik beschäftige, desto wichtiger wird der Bereich der Beratung und die Notwendigkeit der entsprechenden Schuhauswahl. Dies gilt vor allem im Laufsport, aber auch im Alltag macht sich dies immer wieder bemerkbar.

Mein Angebot setzt sich zusammen aus

  • einer dynamischen Ganganalyse auf einer digitalen Druckmessplatte
  • dem Scannen der Füße im 3D-Verfahren
  • dem Maßanfertigen der Einlagen mit Hilfe einer CNC-Fräse
  • Ganganalysen und Gangschulungen per Video auf dem Laufband sowie auch im Freien

Chronik

Meilensteine

  • 2004Selbstständigkeit im Bereich der Einlagenmanufaktur, von Anfang an spezialisiert auf Laufen und Wandern. Anfangs wurden die Einlagen in Fremdfertigung produziert – für die Kunden hieß das immer lange Wartezeiten, verbunden mit dem Aufwand, Termine abzusprechen.
  • Juni 2007Kauf einer gebrauchten, DOS-basierten CNC-Fräsmaschine. Damit war ich plötzlich wesentlich schneller in der Fertigung – trotz der relativ langsamen Arbeitsweise der Fräse, mit der ich jeweils nur eine Einlage fräsen konnte. Vor allem war ich nun wesentlich flexibler für meine Kunden, was sich auch in der Anzahl der Aufträge widerspiegelte.
  • September 2009Der große Schritt: eine Windows-gesteuerte CNC-Maschine. Seitdem kann ich die Einlagen paarweise fräsen, was eine enorme Erleichterung darstellt.
  • 2011Mit dem erhöhten Auftragsvolumen stieg permanent der Anteil an Abfall bzw. Schleifstaub. Deshalb habe ich erneut investiert und eine zentrale Staubabsaugung installiert. Zeitgleich wurden geeignete Schränke für die Lagerhaltung der Ware montiert.
  • 2015Nachdem 2011 in die Werkstatt investiert wurde, war es Zeit, auch im Büro und Kundenbereich etwas zu verändern. Auf der OT-Messe in Leipzig kam ich erneut ins Gespräch mit dem Ladenbauer, der mir bereits die Werkstatt ausgestattet hatte – so wurde ein Konzept entwickelt, den gesamten vorderen Bereich neu zu gestalten. Dazu kam ein ruhigeres, für meine Zwecke besser geeignetes Laufband mit einem Podest, das alles integriert, was an Technik für meine Arbeit nötig ist.
  • 2021Meine erste CNC-Fräsmaschine der Firma Isel war zu erneuern, sie machte immer wieder einmal Probleme bei der Fertigung. Ich entschloss mich, in eine neue, servomotorgesteuerte Maschine zu investieren – und damit für meine Anwohner im Haus, für mich selbst und natürlich auch für meine Kunden mehr Ruhe in den Arbeitsablauf zu bekommen.

Ausblick

Was werden die nächsten Jahre bringen?

Mit der Entwicklung in den letzten Jahren ist die Fertigungszeit und die Umsetzung der Ergebnisse der Lauf- und Ganganalyse wesentlich direkter und auch für den Kunden einfacher geworden.

Wohin geht die Entwicklung, welche Aussichten tun sich auf, was wird umgesetzt und was stellt sich als Fehlentwicklung heraus oder lohnt sich weiter zu verfolgen? Fragen über Fragen, die es zu beantworten gibt. Ich werde mich weiter auf dem Laufenden halten, um für Sie immer aktuell zu sein – zum Beispiel auf der zweijährlich stattfindenden OT-Messe in Leipzig, wo sich alles um die Orthopädietechnik dreht.

Hier gibt’s einen kleinen Einblick in meine Arbeit. Der Film ist in Zusammenarbeit mit der Firma Isel entstanden, die mir mit meiner neuen CNC-Maschine kompetent zur Seite stand.

So macht die Arbeit mit Ihnen noch mehr Spaß, und ich bin bereit für den nächsten Abschnitt meiner Selbstständigkeit.

Kontakt

Termine nach Vereinbarung

Da die Analysen etwas Zeit und Ruhe brauchen, arbeite ich ausschließlich nach Terminvereinbarung. Rufen Sie mich an, schreiben Sie mir eine E-Mail oder reservieren Sie Ihren Termin online.